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Samstag 02. August

Alain Claude Sulzer: Annas Maske

Ein literarisches Konzert

Alain Claude Sulzer: Annas Maske Ein literarisches Konzert
Lesung Alain Claude Sulzer
Violoncello Benjamin Nyffenegger
Klavier Oliver Schnyder

„Alain Claude Sulzers neuer Roman zeigt in meisterhafter Komposition die Brüchigkeit des modernen Daseins.“
(Die Zeit)

Der Schweizer Buchautor und Basler Kulturpreisträger 2013 Alain Claude Sulzer liest in diesem eigens für das Festival „Schweizgenössisch“ entwickelten literarischen Konzert aus seinem Roman „Annas Maske“. Berichtet wird darin vom Leben der einstmals berühmten Schweizer Sängerin Anna Sutter, die 1912 von ihrem Liebhaber Alois Obrist, einem Schweizer Dirigenten, aus Eifersucht in ihrer Stuttgarter Wohnung erschossen wurde. Musikalisch virtuos begleitet wird der Autor des Bestsellers „Aus den Fugen“ (u.a. kürzlich auf der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet) von Oliver Schnyder, Shootingstar unter den Schweizer Pianisten, und Benjamin Nyffenegger, Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich.

Alain Claude Sulzer wurde 1953 in Basel geboren und ist neben seiner literarischen Tätigkeit auch als Übersetzer und Herausgeber tätig. Für sein mittlerweile in zehn Sprachen übersetztes Werk „Ein perfekter Kellner“ wurde er mit dem renommierten „Prix Medicis Etranger“ und mit dem „Prix des Auditeurs de la Radio Suisse Romande“ ausgezeichnet. Sein Roman „Aus den Fugen“ führte die Bestellerliste der Schweiz an und erhielt hervorragende Kritiken. Nach einer Nominierung für den Schweizer Buchpreis 2012 wurde Sulzer dafür auch auf der Leipziger Buchmesse 2014 mit dem Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbands ausgezeichnet.

Karten 14 €€ | ermäßigt 11 €€€ | Kombiticket Samstag 24 €€€ | ermäßigt 18 € €€

Jürg Kienberger: Ich Biene - ergo summ

Bühnensolo zum Leben und Sterben der Bienen

Jürg Kienberger: Ich Biene - ergo summ Bühnensolo zum Leben und Sterben der Bienen
Von und mit Jürg Kienberger
Regie Claudia Carigiet
Dramaturgie Mats Staub
Kostüm Ursula Leuenberger
Film Lisa Böffgen
Technik Alessandro Paci
Produktion Pia Fassbind

„Kienbergers Humor lebt von wunderbaren Spannungen zwischen Bild, Charakter und Musik.“
(Neue Luzerner Zeitung)

In seinem neuesten Programm „Ich Biene - ergo summ“ beschäftigt sich der „grosse musikalische Komiker“ (Die Zeit) Jürg Kienberger auf melancholisch-heitere Weise mit dem Leben und Sterben der Bienen. Seit sich vor zehn Jahren zwischen den brüchigen Eternitplatten seiner Garage ein Bienenvolk eingenistet hat, hat Kienberger das Hin und Her am Flugloch intensiv beobachtet, das Bestäuben und Sammeln, aber auch das plötzliche Ausbleiben des vertrauten Summens in diesem Frühjahr. Sterben sie wirklich aus, die Bienen? Und wir mit ihnen? Der Gewinner des Schweizer Kleinkunstpreis 2014 präsentiert dem Publikum die Summe seiner Nachforschungen: Den berühmten Schwänzeltanz weiss er einfühlsam nachzuahmen, den Hochzeitsflug begleitet er am Flügel und das elende Ende des Drohnenlebens wird in seiner ganzen explosiven Tragik vorgeführt. „Ich Biene - ergo summ“ ist aber nicht zuletzt auch eine Hommage an die Königinnen dieser Welt, an die Frauen, und aus diesem Grund bedient sich Jürg Kienberger des Öfteren seiner zarten Kopfstimme. Ein sehr persönliches Bühnensolo - hochmusikalisch, herzzerreissend komisch und wunderbar leise. Ganz nach Jürg Kienbergers Leitsatz: „Ich summe - also bin ich.“

Musiker, Kabarettist, Schauspieler und Sänger Jürg Kienberger ist Preisträger des Salzburger Ehrenstiers 2012 und wurde für sein außergewöhnliches und einzigartiges künstlerisches Werk mit dem Schweizer Kleinkunstpreis 2014 ausgezeichnet. Als Theatermusiker ist er Autodidakt und spielt u.a. Klavier, Glasorgel, Handörgeli und Claviola. Seit 1984 kreiert Kienberger mit wechselnden Partnern Bühnenproduktionen. 1992 bis 1997 gehörte er als festes Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin an, 2000 bis 2005 dem Schauspielhaus Zürich und war darüber hinaus immer wieder in Produktionen am Theater Basel zu sehen.

Eine Koproduktion mit dem Kleintheater Luzern, Theater Tuchlaube Aarau, Theater Neumarkt Zürich, Theater Ticino Wädenswil und Theater Chur.

Karten 18 € | ermäßigt 14 € | Kombiticket Samstag 24 € | ermäßigt 18 €

Die Kunst der Fuge - Strings & Vibes

Solisten des La Cetra Barockorchesters Basel & DeciBells

Die Kunst der Fuge - Strings & Vibes Solisten des La Cetra Barockorchesters Basel & DeciBells
La Cetra Solisten
Barockvioline Éva Borhi und Péter Barczi
Barockviola Joanna Bilger
Barockcello Daniel Rosin

DeciBells
Percussion Siegfried Kutterer, Szilárd Buti und Domenico Melchiorre

Was passiert, wenn Bachs „Kunst der Fuge“ auf die moderne Musik eines Percussion-Trios trifft? Diesem Experiment gehen am zweiten Abend des Festivals „Schweizgenössisch“ zwei der interessantesten neuen Ensembles aus der Basler Musikszene nach. Das Barockorchester La Cetra wird von Andrea Marcon geleitet und gehört zur internationalen Spitze der Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen. Vier Solisten von La Cetra spielen auf Darmsaiten Ausschnitte aus Bachs Opus ultimum, während das Percussion-Trio DeciBells der Vollkommenheit Bach‘scher Fugenkunst seine eigene Klangwelt gegenüber stellt. Das Repertoire der Perkussionisten des Sinfonieorchester Basel besteht dabei neben Kompositionen von Siegfried Kutterer und Pierre Favre, dem Doyen des europäischen Jazz-Schlagzeuges, auch aus originaler Xylophonmusik aus Afrika.

Das 1999 gegründete La Cetra Barockorchester Basel konnte sich rasch unter die Spitzenorchester der historisch orientierten Musikpraxis einreihen. Erfolge bei wichtigen internationalen Festivals, Auftritte in den bedeutendsten Konzertsälen Europas sowie eine Vielzahl von Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren den dynamischen Aufstieg des jungen Orchesters. Seit 2009 ist Andrea Marcon Künstlerischer Leiter von La Cetra. Der weltweit gefragte Barockdirigent brachte neue musikalische Impulse ins Orchester und verlieh diesem weiteren Auftrieb. 2009 wurde das Ensemble mit dem Europäischen Preis für Alte Musik ausgezeichnet.

Karten 14 € | ermäßigt 11 € | Kombiticket Samstag 24 € | ermäßigt 18 €