schweizgenössisch
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Freitag, 01. August

Kapelle Eidg. Moos

Ein musiktheatralischer Balanceakt

Kapelle Eidg. Moos  Ein musiktheatralischer Balanceakt
Klarinette Ruedi Häusermann
Akkordeon Herwig Ursin
Bassklarinette Jan Ratschko

"… das gewandte Trio trifft einen eidgenössischen Nerv, zu dem das Geschepper, das Verstockte, die grobschlächtigen Bräuche, die hüpfend-derbe Musik und Wurst mit Senf ebenso gehören wie die leise Melancholie, die stille Vereinzelung und der liebenswert verworrene Humor, mit denen die Aufführung auf einem zarten Teppich von Blöken, Glocken, Regen und Klarinettenwehmut ausklingt."
(Theater der Zeit)

Zur Eröffnung des Festivals „Schweizgenössisch“ widmen sich Eidg. Moos ganz unkonventionell der „EchtenSchweizerLändlermusik": Die drei Herren geben mit Pendeljodel, Kopflautsprecher, Juchzerautomat, Schellenstopfen auf der Bühne alles und heben zu einem humorvollen Plädoyer für den Alten Berner Marsch an, präsentieren ihre Uraufführung des Hörspiels „Die Reise ins Emmental“ und beschwören nicht zuletzt den Altmeister Kasi Geisser, einen allerersten Spezialisten und Schöpfer der Schweizer Volksmusik. Dabei rütteln sie mit offenem Blick, kindlicher Neugier und experimentellem Geist an den einheimischen Urtraditionen, machen den Blick frei für Randerscheinungen, Überlagerungen, Parallelitäten oder Reibungen - und schaffen zugleich Raum für das Abwegige.

Eidg. Moos verstehen sich als unkonventionelle, anarchistische und freischaffende Ländlerkapelle. Gemeinsam beanstanden Musiker und Regisseur Ruedi Häusermann sowie die Musiker und Schauspieler Herwig Ursin und Jan Ratschko „die Verkitschungen der Volksmusik aufs Heftigste“ und geben als Eidg. Moos ihre ganz eigene Antwort darauf.

Karten 18 € | ermäßigt 14 € | Kombiticket Freitag 24 € | ermäßigt 18 €

Yilian Cañizares Quartett

Kuba meets Waadtland

Yilian Cañizares Quartett Kuba meets Waadtland
Violine und Gesang Yilian Cañizares
Klavier Daniel Stawinski
Kontrabass David Brito
Perkussion Cyril Regamey

„Reich beschenkt mit vokaler und violinistischer Virtuosität, gesegnet mit expressiver Kraft, darf sie auch noch schön sein und strahlen wie ein Engel.“
(Neue Zürcher Zeitung)

Explosive Energie und Empfindsamkeit im Wechselspiel: Für Yilian Cañizares ist die Geige eine Erweiterung ihrer Stimme, mit der sie singt, spielt und von ihrer Reise erzählt, die sie von Havanna nach Lausanne geführt hat, weg von zu Hause - und gleichzeitig hin zu ihren Wurzeln in der Santería. Gemeinsam mit ihren Bandmitgliedern lässt Yilian Cañizares als Sängerin wie als Violinistin unterschiedliche musikalische Einflüsse in einem kontrastreichen und effektvollen Programm verschmelzen - Folk-Themen wechseln sich ab mit freiem Scat-Gesang und präzisen Geigensoli mit offenen Harmonien. Ein Konzertabend, der eine besondere musikalische Farbvielfalt entstehen lässt.

Yilian Cañizares wurde in Havanna, Kuba, geboren, wo sie eine Ausbildung als Violinistin erhielt. Stilsicher spielt sie auf dem Instrument nicht nur Bach mit mathematischer Präzision, sondern swingt und jazzt ebenso versiert. Über einen Zwischenaufenthalt beim klassischen Youth Orchestra of Caracas kam Yilian Cañizares in die Schweiz. Hier ist sie Mitglied des Kammerorchesters Lausanne und unterrichtet an der Schule für Jazz und moderne Musik. In Lausanne gründete die Sängerin und Violinistin das Quartett Ochumare, das bei dem renommierten Jazzfestival in Montreux 2008 den Talentwettbewerb gewann. Es folgten zwei Alben, 2012 war das Ochumare Quartet erneut in Montreux vertreten.

Karten 14 € | ermäßigt 11 € | Kombiticket Freitag 24 € | ermäßigt 18 €